Aufbewahrungspflicht und
Verfahrensdokumentation
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GoBD und
Verfahrensdokumentation

Abgabenordnung und GoBD setzen den Rahmen für die Gestalt einer ordnungsgemäßen elekronischen Buchführung und regeln u.a. die Auf­bewahrungspflicht für aufgezeichnete Ge­schäfts­daten. Das zentrale Objekt der GoBD, quasi deren Herz­stück, stellt der Geschäftsvorfall und dessen Nachvollziehbarkeit dar.

Die Zu­ver­lässig­keit der aufgezeichneten Daten zum Geschäftsvorfall sowie der organisatorischen und technischen Umgebung, in der sie entstanden sind, ist gem. den GoBD durch eine Ver­fahr­ens­do­ku­mentation nach­zuweisen. Denn im Falle einer Prüfung stehen nur die aufbewahrten Daten und Dokumente zur Verfügung, um den in der Vergangenheit erledigten Geschäftsvorfall zu rekonstruieren.

Beim Inkraftreten der GoBD im Jahre 2015 wurde die Forderung verschärft, eine Verfahrensdokumentation vorzulegen. Vom Wirt­schafts­prüfer wird nach EUROSOX verlangt, beim Fehlen einer Verfahrensdoku­mentation Testate zu verweigern; das BilMoG fordert vom Vor­stand eine Be­stä­ti­gung über die Zu­ver­lässig­keit des Internen Kon­troll­sys­tems - einem Bestandteil der Verfahrensdokumentation.

Zur Erstellung einer ordnungsgemäßen Verfahrensdokumentation benötigt der Steu­er­pflichtige einen sicheren Handlungsleitfdaden. Auf den nach­folgenden Seiten finden sich Erläuterungen und Hinweise zum Vorgehen bei der Erstellung der VFD und auf Produkte und Dienstleistungen rund um die Verfahrensdokumentation.


Siegfried Mack chat
Verzögerungsgeld
Verzögerungsgeld AO §146 Abs.2b:
Kommt der Steuerpflichtige der Auf­for­der­ung zur Rück­verlagerung seiner elek­tron­ischen Buchführung ...mehr oder seinen Pflichten nach Absatz 2a Satz 4,
zur Einräumung des Datenzugriffs nach
§ 147 Abs. 6, zur Erteilung von Auskünften
oder zur Vor­la­ge angeforderter Unterlagen
im Sinne des § 200 Abs. 1 im Rahmen
einer Außenprüfung innerhalb einer
ihm bestimmten angemessenen Frist nach
Bekanntgabe durch die zuständige Finanz-
behörde nicht nach oder hat er seine
elektronische Buchführung ohne Bewillig-
ung der zuständigen Finanzbehörde ins
Ausland verlagert, kann ein Verzögerungs-
geld von 2.500 Euro bis 250.000 Euro fest
-gesetzt werden.
 
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